Knabstrup 19 Oktober 1999.

 

Sehr geehrter Herr Hackmann

Nach unserem Besuch in August wollen wir zum ersten Ihnen für Ihre freundlichen Emfangen von uns, meine Mutter, meine Frau und ich, als Gäste in Werpeloh danken. Es war bestimmt ein grosses Erlebnis alle Ihre Pferde zu sehen. Die hervorragende und freundliche allgemeine Zuchtverhältnisse, unter welchen die Pferde leben, haben uns sehr beiendruckt.

Es ist uns aber auch viel daran gelegen, unsere Achtung vor Ihrer grossen Arbeit mit den Knabstrupperpferde auszudrücken. Nirgendwo haben wir Zuchtarbeit gesehen, die mit grösserem Respekt für die ursprüngliche Knabstruppertradition und Blutlinien durchgeführt wird als in Ihrem Gestüt “Aus der shützenden Hand”. Dort gibt es ein leider viel zu seltenes Beispiel der Zucht, die nicht nur auf Flecken und Farben fokussiert ist, sondern ernsthaft den klassichen Knabstrupper zu bewahren sucht.

Der ursprüngliche, klassiche Knabstrupper war ein Pferd, das nicht nur wegend der Farbe, sondern für nervenstarken Charakter und vielfach Kvalitäten nachgefragt wurde. Zahlreicehe Berichte auf Gut Knabstrup sprechen von intelligenten Pferden mit Persönlichkeit, Mut und Stärke, und ebenso zahlreiche Gemälde und später auch Fotos auf dem Gut ziegen den klassichen Knabstrupper mit einem kompackten oder barocken Körperbau. Auf alle diesen Gründe ein hervorragendes Reitpferd mit vielseitigen Talante. Solche Pferde haben wir in Ihrem Gestüt gesehen und zwar geritten, und dafür sind wir dankbar.

Solche Perde entstehen nicht durch mehr oder weniger zufällige einkreuzung mit Fremdblut – wie gut und ausgezeichnet dieses Fremdblut sich auch sein mag.

Wir wünschen Ihnen viel Glück mit Ihrer arbeit mit den Pferden. Am 3. Oktober  dieses Jahr wurde unsere Sohn geboren. Wir hoffen, dass er in der Zukunft durch Ihre Arbeit auch den Knabstrupper, der so eng mit unserer Familie durch neun Generationen verbunden gewesen ist, kennenlernen kann.

 

Kristian Gram